Klimamap

Manche Stadtgebiete sind stärker von Hitzebelastungen betroffen als andere. Helfen Sie uns bei der Identifizierung von „Hitzeinsel“ und „kühle Orte“ in Kaiserslautern im Rahmen einer Sommeraktion bis zum 16. Oktober 2022.

Was Sie tun müssen? Markieren Sie mit einem Klick sowohl Orte, die sich an Tagen mit hohen Temperaturen stark erhitzen (Hitzeinsel) sowie Orte mit hoher Aufenthaltsqualität trotz Hitze („kühle Orte“) – der Vorgang dauert keine 5 Minuten!

Sie haben Ideen für potentielle Orte zur Umsetzung von Maßnahmen zur Hitzereduktion, zu Klimaanpassung oder auch Ideen für potentiellen Baumstandort – lassen Sie es uns wissen und verorten Sie ihre Maßnahme!

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Alle Informationen zur Klimamap

Gebiete mit hoher Bebauungsdichte weisen neben einer erhöhten Schadensanfälligkeit bei Starkregenereignissen auch eine höhere durchschnittliche Temperatur auf als Freiflächen oder auch das unbebaute Umland. Aber auch zwischen den innerstädtischen Gebieten zeigen sich Unterschiede hinsichtlich der auftretenden Hitzebelastung – mit einer Zunahme der Hitzebelastungen aufgrund des Klimawandels muss gerechnet werden. Aus diesen Gründen sind Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels notwendig. Hierfür hat die Stadt Kaiserslautern bereits im Jahr 2019 ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel (KLAK) erstellen lassen. Im Zuge dessen wurden vier Kernziele mit entsprechenden Maßnahmenpaketen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels formuliert. Hierunter fällt auch die derzeit in Bearbeitung befindliche Aktualisierung der Stadtklimaanalyse zur Identifizierung von Hitzeinseln in der Stadt. Neben dem Status Quo sollen modellierte Zukunftsszenarien dabei helfen, die Auswirkungen der Temperaturzunahme auf die städtischen Wärmeinseln zu verdeutlichen sowie Gebiete mit entsprechender Ausgleichfunktion zu identifizieren. Gewonnene Erkenntnisse sollen künftig in der Planung berücksichtigt werden.

Neben den Erkenntnissen aus der laufenden, datenbasierten Aktualisierung der Klimaanalyse, ist Ziel der Aktion auch die Erfahrungen der Bevölkerung zu integrieren. Wo liegen „Hitzeinseln“ und „kühle Orte“ nach dem Empfinden der Bevölkerung? Wo wären seitens der Bürger geeignete Orte zu Umsetzung von Maßnahmen zu Hitzereduktion, der Klimaanpassung oder der Begrünung? 
Eingetragene Punkte sollen mit den Ergebnissen der Stadtklimaanalyse abgeglichen und Orte identifizieren werden, die gegebenenfalls nach der datenbasierten Analyse nicht als Hitzeinseln erfasst werden. Ausgewählte Spots sollen in Zusammenarbeit mit Herzlich Digital mittels mobilen Umweltsensoren überprüft werden.  
Ziel ist eine umfassende Datenerfassung rund um das Thema „Hitze in der Stadt“.

Unter Hitzeinseln werden Orte verstanden, die sich an Tagen mit hohen Temperaturen stärker erwärmen und im Vergleich zur Umgebung als wärmer empfunden werden. Dabei handelt es sich um städtische Gebiete, an denen sich bei heißen Tagen die Hitze mitunter aufgrund fehlender Luftzirkulation und ungenügender Begrünung ballt. Betroffen sind dabei vor allem Gebiete mit hoher Bevölkerungs- und Bebauungsdichte.

Unter „kühle Orte“ sollen Orte im öffentlichen Raum erfasst werden, an denen trotz hoher Temperaturen eine hohe Aufenthaltsqualität besteht, beziehungsweise die als kühler empfunden werden als die Umgebung. Dabei kann es sich um Orten mit ausreichend Schatten, Begrünung, Sitzgelegenheiten und/oder Brunnen oder Wasser handeln.

Zeigen Sie uns Orte im öffentlichen Raum, an denen ihrer Meinung nach Maßnahmen zur Hitzereduktion oder auch sonstige Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung, umgesetzt werden könnten. Nennen Sie uns bitte auch die Maßnahme, die Sie sich vorstellen könnten.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

 

 

ONLINETEILNAHME

Teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen zum Thema Hitze und markieren Sie Ihnen bekannte Orte bis zum 16. Oktober 2022.

Was müssen Sie tun, um einen teilzunehmen?

  1. Registrieren Sie sich unter "Anmelden / Registrieren" mit einem Namen und Ihrer E-Mail Adresse. Ihre Daten sind nur für die Administration sichtbar und werden nicht veröffentlicht oder weiter gereicht. 
  2. Markieren Sie einen Ort auf der interaktiven Karte durch Anklicken oder Eingabe der Adresse.
  3. Teilen Sie uns in der Notiz das dort bekannte Problem, ihren Vorschlage o.ä. mit.
  4. Wählen Sie unter dem Reiter "Kategorie" aus, um was für einen Ort es sich handelt (bspw. Hitze-Spot, kühler Ort...). Ergänzen Sie gerne ein Bild des Standortes.
  5. Speichern Sie ihren  Eintrag – FERTIG!

Ihr Eintrag ist für alle registrierten Personen auch zu sehen. Sollten Sie an der von Ihnen ausgewählten Stelle bereits einen Eintrag sehen, haben Sie die Möglichkeit diesen Eintrag zu kommentieren und Informationen zu ergänzen.
Selbstverständlich dürfen Sie auch mehrere Einträge vornehmen.

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme.